Test von unserem Netzfilter Micro MK2

Unser Netzfilter wurde von der Zeitschrift Fidelity getestet!

Es ist zu bemerken, dass die Filter einzeln im Kundenauftrag gefertigt werden. So sind natürlich jederzeit Wünsche bezüglich des Gehäuses und der Anzahl der Steckdosen umsetzbar!

Ansonsten gibt es nichts hinzuzufügen – ich kann mich nur für den schönen und zutreffenden Artikel bedanken!

Hier gehts zum Artikel:

Artikel

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High End München 2017 Show Report

Dieses Jahr war ich wieder auf der High End in München. Für mich war es eine ausgesprochen erfreuliche Messe! Das von mir entwickelte große Laufwerk, welches von der Firma Refent Audio in Serie produziert wird, spielte im Raum von Zellaton.

Laufwerk

Zellaton Front

Mit der Performance des Gesamtsystems konnte man wirklich zufrieden sein. Das lag wohl auch daran, dass die Zusammenarbeit aller Beteiligten auf dem Stand hervorragend war! Danke für die gute Zeit!

Die Vorführanlage zeichnete sich durch ein sehr gutes Zusammenspiel aller Komponenten aus:

Auf dem großen Laufwerk war der neue REED P5 Tonarm montiert. Als Tonabnehmer kam ein schön eingespieltes Audio Technica ART-1000 zum Einsatz. Mich begeistert dieser Tonabnehmer immer wieder wegen seiner realistischen, genauen und musikalischen Wiedergabe!

ATR1000

Hier mal ein Photo von dem übergroßen Demonstrationsmodell, welches Audio Technica präsentierte.

Wie die gesamte Anlage auch, war der Tonarm mit Schnerzinger Kabeln angeschlossen. Diese Kabel sind an sich schon außergewöhnlich gut. Was sie so besonders macht, sind die zusätzlichen Tuning-Maßnahmen die man anschließen kann! Die auf dem folgenden Bild zu sehenden kleinen schwarzen Zylinder reduzierten z.B. Rauschen hör – und messbar!

Laufwerk_Kabel

Die Kabel sind relativ steif und so war es nicht ganz einfach sie passend zu verlegen.

Die Phonoverstärkung wurde von den ausgezeichneten Komponenten von Ypsilon Audio übernommen.

Als Step Up Transformator kam ein Ypsilon MC 26L zum Einsatz:

Ypsilon_MC26

Die Phonvorstufe VPS-100 von Ypsilon übernahm dann die weitere Phonoverstärkung.

Laufwerk_Zahlen

Zum besseren Verständnis:

1 = Ypsilon MC 26L

2=Ypsilon VPS-100

3= Control Unit vom Plattenspieler. Der Motor ist Batteriebetrieben, somit enthält die Control-Unit die Batterien, das Ladegerät dazu ( Betrieb ist selbstverständlich auch während dem Ladevorgang möglich) und die Aufbereitung/Regelung der Druckluft für das Luftlager und die Pneumatische Federung.

Vor und Endstufe waren von YS Sound:

YS_1

YS_2

Nicht nur, dass es ausgesprochen hochwertige Verstärker sind – sie harmonierten perfekt mit dem gesamten System!

Als Lautsprecher kamen die Stage von Zellaton zum Einsatz. Zu dem Lautsprecher kann ich nur sagen, dass er einfach genau das wieder gibt, was man ihm als Signal anbietet – mit verblüffender Präzision und Schnelligkeit!

stage

Das gesamte System war mit Schnerzinger Kabeln verkabelt und mit Schnerzinger Protektoren ausgestattet.

Schnerzinger 1

Für die Feinabstimmung des Systems haben wir uns einen ganzen Tag Zeit genommen. Schon eine andere Plattentellerauflage oder ein anderer Puck sind sehr deutlich hörbar gewesen, genauso, wie die Abstimmung und Einstellung der Schnerzinger Komponenten. Es fasziniert mich bei solchen Aufbausituationen immer wieder, was man mit den Schnerzinger Komponenten erreichen kann!

Als zweiten Plattenspieler hatten wir ein kleineres REED Laufwerk, welches auf einer von mir entwickelten Entkopplungsplattform stand. Damit war das Laufwerk sehr gut gegen Trittschall isoliert. Die Verbesserung der Wiedergabe war deutlich hörbar!

Plattform

Mir war ja vorher bekannt, wie schwierig die akustischen und elektrischen Verhältnisse in München sind. Insofern hatte ich vorher schon leichte Bedenken, ob die ausgestellten Komponenten überhaupt ihre vollen Fähigkeiten zeigen könnten. Vom Endergebnis war ich dann selbst positiv überrascht.

Ein Problem hatten wir allerdings auch: Das waren unsere Nachbarn:

Nachbarn

Aufgrund der Leichtbauwände war der Bass dieser Anlage bei uns leider sehr deutlich zu hören – im Vorführraum der Nachbarn dafür nicht!

Wie schon üblich wurde die Silbatone Anlage über den von mir entwickelten Netzfilter versorgt:

Silbatone1

netzfilter

Bei Silbatone spielte dies Jahr ein Mirrorphonic System MK 2. Auch eine sehr beeindruckende Anlage!

Als Zuspieler diente unter anderem mein kleines Laufwerk. Auch mit luftgelagertem Plattenteller, aber ohne Subchassis.

Laufwerk_klein

Als Antrieb kam ein Prototyp von mir zum Einsatz:

Oben der eigentliche AC-Motor, darunter das Gerät mit der blauen Frontplatte ist der Motor-Controller / AC-Source.

Dadurch, dass ich natürlich viel an unserem Stand war, konnte ich mir gar nicht alles ansehen, was die anderen Aussteller präsentierten.

Die Anlage von Ypsilon Audio habe ich mir natürlich auch angehört:

Ypsilon Audio

Hat mir auch gefallen!

Dort Spielte das große Laufwerk von Mark Doehmann:

Mark2

Das Konzept und die Ergebnisse gefallen mir auch sehr gut!

Inzwischen gibt es ja auch eine kleinere Version nach dem selben Grundprinzip:

Laufweerk_MARK

Was mir insgesamt aufgefallen ist:

Immer mehr Aussteller geben sich richtig und erfolgreich Mühe mit der Raumakustik !

Als Beispiel der Raum von Thrax:

Thrax

Genauso wie immer mehr durchdachte Akustik Paneele Angeboten werden:

Akustik_paneele

Freue mich auch immer wieder wenn ich das schöne Laufwerk von Martina Schöner sehe und höre:

Martina

Den Apolyth von Acoustical Systems musste ich mir natürlich auch genauer ansehen. Ein beeindruckendes Bauwerk! Wenn man selbst davor steht ist die Größe schon beeindruckend!

Apolyt

Der neue Motor von Tech-Das sieht auch vielversprechend aus:

Motor_Tech_das

Was mich da verblüfft – völlig unabhängig voneinander sind wir wohl beide zur selben Lösung für das Antriebspulley gekommen. Sieht fast genau so aus, wie das Pulley von meinem AC-Motor!

Nun noch ein paar Photos von meinem kurzen Rundgang: Anlagen und Komponenten, die ich optisch schön und / oder technisch interessant fand:Optik1 Optik2 Optik3 Optik4 Optik5 Optik6 Optik7 Optik8 Optik9 Optik10 Optik11 Optik12 Optik20

 

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Elrog ER845 aus neuer Fertigung

Schon vor einiger Zeit hat ja Thomas Mayer die Firma Elrog übernommen und die Fertigung fortgesetzt und optimiert.

Ich selbst verwende ja in meinen Monos auch Endröhren des Typs 845. Vor ca. 3 Jahren kaufte ich mir ein Pärchen der Elrog Röhren und war mit diesem ausgesprochen zufrieden. Ich betreibe die Röhren bei 1100V und 50 mA. Dementsprechend halten sie natürlich lange und ich habe bisher auch weder akustisch noch messtechnisch bei dem ersten Pärchen eine Alterung feststellen können.

Elrog3

Jetzt auf der High End 2017 in München war ich dann doch neugierig, welche Veränderungen sich durch die neue Fertigung ergeben haben und ich kaufte ein Pärchen aus neuer Fertigung.

Elrog2

Was sofort auffällt ist die wesentlich bessere Verpackung in der die Röhren wirklich beim Transport geschützt sind.

Elrog1

Hier die beiden Kartons im Vergleich.

Nach gebührender Einspielzeit war natürlich der klangliche Vergleich mein Hauptanliegen. Messtechnisch sind die Röhren praktisch identisch.

Schon beim ersten Hereinhören fielen mir mehrere Punkte sehr positiv auf:

1. Die räumliche Abbildung hat deutlich mehr Tiefe

2. Es werden feine und feinste Details hörbar genauer wieder gegeben.

3. Insgesamt wird die Wiedergabe schneller

4. Im Hochtonbereich fällt auf, das die Ein und Ausschwingvorgänge realistischer sind, Becken mehr Charakteristik, Glanz und Farbe haben.

Der Unterschied ist vergleichbar wie zwischen Lyra Etna (alte Fertigung) und Lyra Atlas (neue Fertigung) allerdings abzüglich der positiven Eigenschaften vom Etna.

Ich bin mit der Steigerung der Wiedergabe und dem Preis-Leistungsverhältnis hierfür hochzufrieden.

Schön, dass es solche Hersteller gibt!

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Audio Technica ART-1000 – eine schöne Erfahrung

Als Vorbereitung auf die High-End in München probiere ich gerade einige Tonabnehmer aus, die dann auf dem von mir entwickelten neuen Refent-Laufwerk spielen könnten.

Erster Test

Hier geht es nicht unbedingt um „besser“ sondern darum, dass der Tonabnehmer ja in die gesamte Anlage möglichst gut von der Charakteristik passen sollte. Da ich ja hier einen Prototyp des Laufwerks stehen habe, sind aussagekräftige Hörtests durchaus möglich.

Für meine eigenen Entwicklungen setzte ich sehr gern das Lyra Atlas ein. Nur für die auf der High End geplante Konfiguration mit den Messeräumen und ihren Einschränkungen in akustischer Hinsicht, würde das hochgeschätzte Atlas vermutlich „zu viel machen“ Man denke nur an die Dynamik im Bass und die dünnen Wände in München!

So war die nächste Wahl das Lyra Etna: Nach gebührender Einspielzeit das zu erwartende Ergebnis: Ähnlich wie das Atlas, aber etwas weniger Dynamik, etwas runder und etwas weniger Detail, dadurch nicht so schonungslos jeden geringsten Fehler aufzeigend. In kritischer Umgebung, besonders mit den Glasflächen in München, bestimmt einfach angenehmer als das Atlas, ohne gravierende Abstriche in der gesamten Wiedergabequalität hinnehmen zu müssen.

Aber ich wollte auch noch eine Alternative haben. Hierzu habe ich ein Audio Technica ART-1000 beschafft. Schon beim Auspacken sehr angenehm: Sicher auf einer Art herausklappbaren Head Shell verschraubt mit einem gut gemachten Nadelschutz. Das übliche Zubehör und eine Karte mit dem spezifischen Auflagegewicht waren selbstverständlich auch dabei.

Verpackung

Einbau und Justage waren etwas schwieriger als bei den sehr einfach zu montierenden Lyra-Systemen. Aus unerfindlichen Gründen (Aber ich gehe davon aus, dass es in irgendeiner Form Sinn macht – sonst hätte es die Entwickler des Systems wohl nicht so umgesetzt) hat das System keine Gewindebohrungen für die Befestigungsschrauben. Es müssen also Schrauben von unten durchgesteckt und oben mit einer Mutter gesichert werden. Der Nadelschutz ist so gebaut, dass er bei diesem Arbeitsschritt am System verbleiben kann! Ausgezeichnete Detaillösung!

Rein konstruktionsbedingt ist die Sicht auf die Nadel beim Einstellen etwas eingeschränkt. Man braucht dadurch etwas länger. Ich habe die Acoustical Systems Schablone verwendet – damit ging es recht gut!

Nach Einbau fiel mir sofort die sehr gute messtechnische Performance auf!

Statt der spezifizierten  30 dB Kanaltrennung 34,7 bzw. 34,4 dB Schön gleichmäßig und den Unterschied zu „nur“ 30 dB hört man!

Nadel steht gerade – Abweichung nur 0,1° (Habe schon gleich teure oder teurere Tonabnehmer mit Abweichungen bis zu 2,5° gehabt!)

Frequenzgang sehr linear mit minimalen Abweichungen, recht gering ausgeprägte Resonanz im Ultraschallbereich.

80µm wurden problemlos abgetastet.

Uneingespielt waren schon die ersten Hörtests sehr vielversprechend:

-          Im Mittenbereich sehr natürlich und körperlich.

-          Ausgezeichnete Räumlichkeit.

-          Tonal sehr richtig.

-          Sehr schöne Microdynamik /Druck…

-          Es ist schwer in Worte zu fassen, Töne hatten irgendwie mehr Struktur und Volumen, gerade beim Ein. und Ausschwingen war dies deutlich zu hören.

Das System brauchte ca. 30 Stunden um seine volle Performance zu erreichen.

Dann kam auch ein sehr präziser und straffer Bass hinzu und der Hochtonbereich bekam seinen Glanz.

Die räumliche Abbildung in Tiefe und Breite ist ebenfalls ausgezeichnet.

Die Dynamik, sowohl im Makro- als auch im Micro-Bereich ist ausgezeichnet, aber anders als beim Lyra Atlas: Das Atlas hat mehr Dynamik, betont aber die Anstiegsflanke, das Art-1000 ist gesamtheitlicher. Welches System in meiner Anlage „besser“ klingt, hängt von Stimmung und Aufnahme ab.

Ansonsten verweise ich auf den sehr zutreffenden Test im „sterophile“ Vol. 39 No10 – leider noch nicht online. Dem Schlußkommentar von Michael Fremer : „If You can afford it, You need it!” nur anschließen.

Noch etwas zur Nadelreinigung: Mit herkömmlichen Nadelreinigungsbürsten wäre ich vorsichtig!

Da besteht zu schnell die Gefahr der Verschmutzung. Auf der anderen Seite ist das System extrem empfindlich gegen Verschmutzungen. Hier auf dem Bild sieht man die Ablagerungen nach 3 Plattenseiten. Die Platten waren vorher gewaschen!

Scmutz

Nach ” Abstauben” Man sieht auch schön die aussergewöhnliche Konstruktion!

Sauber

Was sich zur Reinigung bewährt hat:  Das Silikonkissen Zero Dust von Onzow und ein Blasgerät zur Reinigung von Fotoobjektiven namens Giotto.  Dies hat den Vorteil, das die angesaugte Luft gefiltert ist! Erhältlich bei Calumet für ca. € 20.- Natürlich vorsichtig aus ca. 10 cm Entfernung einsetzen!

Reinigung

Insgesamt bin ich von dem Audio-Technica ART-1000 begeistert!

Auf der Messe High End 2017 wurde dann auch das ART-1000 auf dem von mir entwickelten großen Refent Audio Laufwerk eingesetzt. Zusammen mit dem Ypsilon Audio MC-26L Übertrager und der Ypsilon Audio VPS-100 Phono-Vorstufe. Eine ausgesprochen gelungene Kombination! Klanglich voll und ganz überzeugend!

 

 

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Hamburger Hifi Tage 2017

Auch dieses Jahr besuchte ich die Hamburger Hifi-Tage, die am 4. und 5.02.2017 im Hotel Holiday Inn in Hamburg stattfanden. Zuerst einmal mein Dank an den Veranstalter, der sich wie üblich viel Mühe mit der Ausrichtung dieser gar nicht mehr so kleinen Messe gegeben hat.

Im Gegensatz zu den Veranstaltungen der Vorjahre gab es deutlich mehr Ausstellungsfläche – die ganzen Räume im 2ten Stock waren neu und auch im 1sten Stock gab es mehr Räume. Die Aussteller hatten sich für mein Empfinden auch besser mit den Räumlichkeiten arrangiert – es gab deutlich mehr Anlagen als sonst, mit denen man durchaus angenehm Musik hören konnte!

Insgesamt wendet sich die Messe eher an den Endverbraucher – als solcher bekam man einen breiten Überblick über durchaus wohnzimmertaugliche und bezahlbare Anlagen. In diesem Sinne eine sehr gelungene Veranstaltung!

Elac präsentierte seinen neuen Plattenspieler:

Elac

Für den Verkaufspreis von ca. € 2000.- richtig gut gemacht!

Was mich richtig gefreut hat: Es wird wieder eine Bandmaschine neu gefertigt!

balfinger

Hier die Bandmaschine von Balfinger! Respekt, so ein Projekt umzusetzen!

Albat

Störunterdrücker von Albat – die Wirkung wurde auch an der Duevel-Anlage vorgeführt. Auch eine der Anlagen, die eigentlich bei jeder bisher besuchten Vorführung richtig gut klingen!

ear

Hier eine Anlage mit EAR Komponenten…Nach so etwa 4 Stunden Aufwärmzeit auch richtig gute Musik! Ich war zwei mal da – da hörte man ganz deutlich den Unterschied zwischen “kalt” und “warm”…Das ist der Nachteil der Veranstaltung: Will man einen Parkplatz bekommen, muss man früh da sein und dann sind die Anlagen am Anfang alle noch kalt und können nicht ihr Potential ganz entfalten.

Hörner

Das war etwas nach meinem Geschmack: Hörner mit Röhrenelektronik.

Hübsch

Stellvertretend für viele Aussteller: Optisch richtig schön präsentiert!

kleine_LS

Die wohl kleinsten Lautsprecher der Messe! Spielten aber recht beachtlich!

LiveAct

Hier etwas größere Lautsprecher von Live Act – Anlage war gerade eingeschaltet worden, als ich kam…konnte mich nicht überzeugen…Ich hätte wohl später nochmal vorbei kommen sollen.

Nearfield

Ein ganz neuer Ansatz! Wie soll man es nennen? Sehr große Kopfhörer oder extremes Nahfeld? Für begrenzte Räumlichkeiten auf jeden Fall interessant

Schnerzinger1

Ein Sortiment Schnerzinger Kabel….Ich kenne und schätze diese Kabel sehr!

schnerzinger2

Ich konnte einige Zeit bei Abstimmarbeiten zuhören: Die Protektor-Technik von Schnerzinger überzeugt mich immer wieder. Gerade hier unter nicht gerade optimalen Messebedingungen konnte man recht genau justieren und viele Störungen beseitigen. Jeder Schritt nachvollziehbar und deutlich zu hören!

Schnerzinger4

Hier einer der verwendeten Protektoren…

schnerzinger3

Auch in dieser Anlage liefen Schnerzinger Komponenten! Und es lief richtig gute Musik!

tech_das

Das kleine Laufwerk von Tech-Das..Sieht doch sehr nach Micro-Seiki aus…

Voxativ

Die Anlage von Voxativ – hat mir auch gefallen!

wod

Viele Anlagen mit passenden kleinen Lautsprechern – mehr geht in den Räumen eigentlich auch nicht…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Erfreuliche Überraschung: Synergistic Research PHT

Ich bin ja normalerweise skeptisch, wenn nicht durchschaubare tuning – Gerätschaften angeboten werden…

Michael Fremer äusserte sich in “stereophile” sehr positiv zu den Synergistic Reseach PHT´s:http://www.stereophile.com/content/synergistic-research-pht

Na meinen bisherigen Erfahrungen kann ich mich auf das, was er schreibt gut verlassen.

Am letzten Wochenende probierte ich dann die beiden mir zugesendeten Muster aus.

Die Teile sind wirklich sehr klein: knapp 3mm Durchmesser und ca 3mm hoch.

Auf den folgenden Bildern sieht man den Aufbau:

PHT_Top

Interessant ist das kleine Loch in der Mitte!

PHT_Bottom

Dieses Photo ist bewußt stark überbelichtet. Man sieht in dem Röhrchen des Körpers steckt eine “Füllung” die am Boden leicht übersteht. Unter dem Mikroskop betrachtet ist es eine amoprphe Substanz mit teilweise metallisch glänzenden Einschlüssen.

PHT_Side

Es handelt sich also um mindestens 3-Teilige Komponenten: Das Röhrchen als Körper, der farbig eloxierte Einsatz oben und die Füllung.

Magnetisch ist das Material nicht. Das Gewicht beträgt 56 mg, was die Vermutung nahe legt, dass es sich bei der “Füllung” um Kunststoff handeln könnte.

Für den Hörtest probierte ich mehrere Positionen aus. Zum Einsatz kam ein Lyra Atlas welches an einer Acoustical Systems Headshell montiert war:

http://www.arche-headshell.de/accessoires/arche-5d-headshell/

Durch die Tonarmgeometrie steht das Atlas nur wenig nach vorne über – so mittig wie auf den Photos in der Werbung konnte ich also die PHT´s nicht testen.

Erste Versuche machte ich mit der konischen Öffnung nach oben zeigend, der Boden saß so nur zur Hälfte auf dem Atlas und lehnte sich an die Headshell an. Schon das gab deutlich hörbare Verbesserungen.

Der zweite Versuch war dann die PHT´s an der Vorderseite der Headshell zu befestigen, also die konische Öffnung waagrecht nach vorne gerichtet. Das ergab keine wirklich befriedigenden Ergebnisse. Von Platte zu Platte war es sehr unterschiedlich – manchmal besser aber öfter auch schlechter.

Der dritte Versuch war dann die PHT´s senkrecht auf der kleinen Trägerplatte innerhalb der Acoustical Systems Headshell zu befestigen. Dies erbrachte die insgesamt besten Ergebnisse.

Bei allen Versuchen wurde eine ganz kleine Menge von dem mitgelieferten White Tack (= Knetmasse) zur Befestigung verwendet.

Dort wo die PHT´s positiv wirkten, also Versuch 1 und 3, hatten sie konstant eine hörbare und recht deutliche Verbesserung zur Folge:

Das Green Dream führt zu deutlich gesteigerter Darstellung von Details, insbesondere im Hochtonbereich. Die Wiedergabe erscheint schneller, höher auflösend und detailreicher.

Die räumliche Wiedergabe verbessert sich – sowohl in Breite als auch Tiefe.

Das Black Widow hat einen ganz anderen Effekt: Ich will es mal so formulieren: Macht man in gleißender Mittagssonne ein Photo, z.B. von einer Landschaft, wirken Farben schnell etwas ausgewaschen und durch die senkrecht stehende Sonne hat man wenig Schatten, Konturen sind nicht so deutlich. Die selbe Landschaft am späten Nachmittag photographiert wirkt ganz anders: Farben treten deutlicher hervor, Konturen werden durch die längeren Schatten der tief stehenden Sonne deutlicher. In musikalischer Hinsicht wirkt das Black Widow so ähnlich: Einerseits wird die gesamte Wiedergabe musikalischer, körperlicher und gleichzeitig wird der abgebildete Raum deutlich größer mit deutlich umrissenen Positionen der Instrumente.

Wie stark ist die Verbesserung? Dies ist natürlich eine subjektive Einschätzung und hängt natürlich auch von der verwendeten Anlage ab. In meinem Set-up paßt das Black Widow deutlich besser. Würde ich die selbe Qualität und Quantität an Verbesserung z.B. durch den Austausch von NF-Kabeln erzielen wollen – das wäre so der Sprung von der € 600.- Klasse zur € 2000.- Klasse ( Ich gehe da von z.B. RCA-Kabeln, 1m aus, die jeweils gut zur Anlage passend ausgesucht wurden).

Messtechnisch konnte ich übrigens keine Veränderung feststellen: Übersprechdämpfung, Frequenzgang, Trackability, Verzerrungen – alle Werte im Rahmen der Messungenauigkeit genau gleich. Das zeigt mal wieder, wie unvollkommen die derzeit verfügbare Messtechnik ist!

Also eine durchaus lohnende Investition, da das Resultat im Vergleich zum Anschaffungspreis ausgezeichnet ist.

Ich gehe davon aus, dass die 3-teiligen PHT´s ein schwingungsfähiges System darstellen. Bei Tonabnehmern entsteht viel mechanische Energie in Form von Schwingungen, die natürlich Resonanzen anregen können, sich überlagern können und damit etwas zum Nutzsignal hinzufügen, welches dieses stört.

Von der Masse sind die PHT´s zu leicht um wirkungsvoll zu bedämpfen – aber wenn sie Schwingungsenergie aufnehmen und durch die im Verhältnis zum Gewicht recht große Oberfläche abstrahlen? Müsste man mal mit einem Laser Interferometer untersuchen..

Auf jeden Fall ein Produkt, was von funktioniert und welches ich empfehlen kann.

Vertrieb in Deutschland durch:http://www.soreal-audio.de/index.html

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ETF 2016 European Triode Festival Kopenhagen

Auch dieses Jahr fand wieder das European Triode Festival in der Nähe von Kopenhagen statt.

Zuerst mal meinen Dank an die Veranstalter, für die Mühe die sie sich mit der ganzen Vorbereitung gemacht haben.

Schön ist es sich einmal im Jahr so zu treffen – hat etwas von einem “großen Familienfest”

Für den Wettbewerb wurde ein sehr großes System bestehend aus Dipolbässen, Western Electric WE 12 Hörnern und Bändchen aufgebaut. Mein Respekt für die handwerkliche Leistung!

grosses System

Dies war dann der Verstärker dazu:

Verst_gr_sys

Und das ganze im Betrieb:

Verst_gr_System

Es ist jedes Jahr aufs neue schön, was so alles an Anlagen und Teilen vorgeführt wird.

Hier mal ein paar Beispiele:

Andrejs

Bloehbaum

Dieses System gefiel mir persönlich klanglich am besten…

combo

Elrog

Freue  mich immer wieder über die Elrog Röhren, die ich ja auch selbst verwende. Gut dass es mit der Produktion dank Thomas Mayer weiter geht!

Früher Morgen

So sieht es am früühen Morgen aus…

Norweger

Bei dem System dachte ich im ersten Moment: “Das kann nicht funktionieren” Da hatte ich mich aber sehr getäuscht! Spielte ausgesprochen gut auf!

Potototypen

Manches wurde erst vor Ort zusammen gestellt…

Röhrenheizung

Module zur Röhrenheizung von Guido…funktionieren sehr gut, wie ich aus eigener Erfahrung weis!

Treiber_D

Dietmar hatte seine schönen Treiber mitgebracht und erklärte sie auch ausführlich.

Thomas

Immer wieder ein schöner Anblick…

Messplatz

Meinen üblichen Messplatz hatte ich auch dabei. Im Vordergrund die Studer 807 mit der ich am Wettbewerb teilnahm.

Studer1

Der Wettbewerb diesmal war, ein klassisches Trio live aufzuunehmen…

Mikrophone

Nur ein Teil der verwendeten Mikrophone.

Probe1

Probe2

Bei der Probe, die die Musiker erfreulich lange ausdehnten konnte man seine Mikrophone positionieren und einpegeln…

Die Kombination aus Flügel, Violine und French Horn, war nun nicht unbedingt die Art von Musik, die ich besonders mag. Aber es war sehr interessant zu sehen, mit welch verschiedenen Aufnahmetechniken gearbeitet wurde.

field coil

Auch etwas ganz Besonderes: Ein Denon umgebaut auf Fiel Coil! Soweit ich es beurteilen kann, spielte es sehr frei und detailiert. Gerade solche Prototypen machen für mich den Reiz der Veranstaltung aus!

auktion

Wie üblich wurde die Veranstaltung mit der Aukktion beendet. Die Teilnehmer stiften Geräte, Material, Schallplatten, etc, die dann versteigert werden um die Anlaufkosten der Veranstalter fürs nächste Jahr zu decken.

Immer eine sehr lustige Veranstaltung..

Na und ich freue mich schon auf das nächste Mal!

Wer noch mehr übers ETF 2016 lesen und sehen möchte:

Ich kann den Blog von Thomas Mayer empfehlen:

vinylsavor.blogspot.de/2016/11/live-from-denmark-etf-2016-part-1.html

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Schnerzinger Produkte

Ein interessanter Nachmittag mit Schnerzinger Komponenten

 

Ich hatte die Möglichkeit, mal einige Schnerzinger Produkte auszuprobieren. Die Herren von Zellaton kamen mich besuchen und hatten ein umfangreiches Sortiment dabei.

Was mir schon beim Ausladen auffiel: Vernünftige Verpackung der einzelnen Komponenten in Jutebeuteln oder großen Plastikkoffern mit Hartschaumeinlage. Nichts „Übertriebenes mit bling-Effekt“ was man nur teuer bezahlt!

Zuerst wurde Platte bzw. CD gehört, um den „Istwert“ festzustellen. Die CD war interessant, da auf vielen Einzelstücken jeweils ein bestimmter Effekt/Klangbild, etc. deutlich zu hören war. Als Beispiel: Eine alte verrauschte Bandaufnahme, bei der man eine Stimme für die Überprüfung links, mitte rechts hört.

Als erstes wurde der Grid-Protector angeschlossen. An einer ganz normalen Steckdosenleiste, die von normalem Hausstrom und nicht von dem gefilterten Strom für unsere Referenzanlage gespeist wurde. Die Wirkung ist einstellbar und sofort deutlich und positiv hörbar. So wurde eine Überhöhung im Bereich von 300 Hz ( die Frequenzweiche des gerade neu eingebauten Mitteltöners war noch nicht vollständig abgeglichen + Raumresonanz) verringert. Bei dem oben genannten Teststück war das Bandrauschen ein gleichmäßiges Zischen, so wie von einer undichten Druckluftleitung. Nach Aktivierung des Grid-Protectors war das Rauschen strukturierter und ungleichmäßiger. Gleichzeitig gewann die Stimme an Natürlichkeit und Definition, war räumlich auch klarer strukturiert.

Im weiteren Verlauf wurden dann noch ein Component Protector und ein Paar Giga Protectoren eingesetzt. Jeweils mit einer deutlichen Gesamtsteigerung der Performance. Der Component Protector brachte bei unserem System an der Vorstufe die deutlichere Verbesserung.

IDSCF1824

Ich habe nun schon so einiges an „Tweaks“ und Produkten zur Steigerung der Wiedergabe angehört und ausprobiert. Nach meiner Einschätzung gibt es grundsätzlich zwei Klassen: Die eine Klasse von Tuning-Produkten verringert vorhandene Fehler. Ein guter Kontaktreiniger beseitigt Verschmutzungen und/oder Oxidation was ein Fehler der Übertragungskette ist. Es gibt eine ganze Reihe von Produkten und Maßnahmen, die vorhandene Fehler und Störungen beseitigen. Dazu gehört: Netzfilterung (sofern sie nicht zusätzliche Fehler erzeugt), Optimierung der Raumakustik, Verringerung von Mikrophonie oder störenden Schwingungen/Resonanzen, usw.

Die andere Klasse wirkt meiner Meinung entweder auf den Zuhörer und dessen Wohlbefinden bzw. Wahrnehmung oder verringert subjektiv einen Fehler, durch die Hinzufügung eines zusätzlichen Fehlers. Die Produkte, die auf den Zuhörer wirken, kommen meist aus dem eher esoterischen Bereich. Die Produkte die zusätzliche Fehler generieren, sind entweder direkt in der Anlage integriert – z.B. Kabel die einen „Sound“ erzeugen, oder sie verändern die Raumakustik, wie z.B. Klangschalen, die bei bestimmten Frequenzen mitschwingen und ein zusätzliches Signal erzeugen.

Nach meiner Erfahrung gehören die Schnerzinger Produkte zur ersten der beiden Klassen. Sie beseitigen Störungen, die die Wiedergabe beeinträchtigen. Dies kommt dadurch zum Ausdruck, dass die  Wiedergabe ganzheitlich verbessert wird und zwar in dem Sinne, dass Störungen reduziert und Nutzinformation klarer und deutlicher dargestellt werden.

Die Kabel an sich machen rein von Aufbau und Fertigungsqualität einen guten Eindruck und sind auf jeden Fall schon spürbar (Gewicht!) mikrophonie-unempfindlich.

Das Endergebnis mit Grid-Protector, Component-Protector, Giga-Protector (2) Lautsprecherkabeln und Cable-Protector an den Lautsprecherkabeln war stimmig und höchst beachtlich.

Was mir auch gefallen hat: Rein von der Ausführung sind die Produkte wertig gefertigt, aber ohne übertriebene optische Ausgestaltung, die man nur teuer bezahlt, ohne dass es eine klangliche Performance-Steigerung bringt.

In Anbetracht der gebotenen Leistung kann ich das Preis-Leistungsverhältnis als gut bezeichnen und empfehlen.

Weitere Angaben findet man auch auf der Seite von Schnerzinger:

http://www.schnerzinger.com/home.php

 

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Reportage im Fidelity Magazin

Die Herren vom Fidelity Magazin waren bei uns zu Besuch!

Hier findet sich der Link zu dem Bericht:

https://www.fidelity-magazin.de/2016/08/24/reportage-gecom-technologies/

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Erstklassiger Service der Firma Weller/Coppertools

Oft wird ja mit gutem Grund, der schlechte Service mancher Firmen beklagt. Da finde ich es wichtig auch mal bekannt zu machen, wenn eine Firma wirklich guten Service leistet.
So ist es mir mit der Firma Weller ergangen:
Ich habe eine schon etwas ältere Entlötstation Weller WMD-1. Diese stellte plötzlich mitten im Betrieb das Heizen des Lötkolbens ein.
Suchte dann kurz nach dem Fehler, es war aber keiner der “üblichen Verdächtigen”. Suche nach dem Schaltplan im Internet blieb erfolglos. So rief ich dann direkt bei Weller an: Erst mal wohltuend: Keine Blechente sondern Menschen sofort am Telephon. Nach einer Minute war ich zum zuständigen Techniker durchgestellt und fragte nach einem Schaltplan. Der Techniker bat mich nur, ihm ein Photo der fraglichen Platine zu senden, damit er mir die richtigen Unterlagen zusenden könne. Eine Stunde nachdem ich das Photo geschickt hatte, habe ich Schaltplan und Bestückungsplan per mail erhalten. Gleichzeitig noch das Angebot, mir ein paar noch vorhandene Ersatzteile zu schicken – kostenlos! Mit dem Schaltplan fand ich den Fehler recht schnell: Die Anzeige LED, die in Reihe mit dem Optokoppler, der den Triac der Heizung ansteuert, war defekt. Ich schickte dann natürlich eine mail und bedankte mich und berichtete von der erfolgreichen Reparatur. Die Teile wurden mir trotzdem kostenlos geschickt und waren am nächsten Tag da.
So was nenne ich vorbildlichen Service! Der passt übrigens ins Gesamtbild – ich habe auch sonst gute Erfahrungen mit Weller gemacht. So wurde z.B. die neue Station hier im Hause vorgeführt und ich konnte sie eine Woche testen – zu meiner vollsten Zufriedenheit. Wurde dann auch von uns übernommen.

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