Klasse Service von PS-Audio – Danke!

Jetzt muss ich mal die Firma PS-Audio loben:

Ein Freund brachte mir seine PS-Audio P-1000 Power Plant ( AC-Source/ Netzgenerator) mit der Fehlerbeschreibung: „Trafo brummt“ zur Reparatur.

Eine kurze messtechnische Untersuchung ergab: Die Ausgangsspannung schwankte zwischen 180 V und 230V . Der Klirrfaktor erreichte dabei zum Teil bis über 40%.

Die Ausgangsspannung sah so aus:

störung

 

Ich schrieb eine mail an PS-Audio, ob dieser Fehler dort bekannt sei. Innerhalb von 3 Stunden bekam ich eine  Antwort!  Sowohl Tipps, wo ich suchen sollte, als auch die vollständigen Schaltungsunterlagen. Das kann ich  nur klasse Service nennen!! Das Gerät ist ja schon etwas älter und es wird einem trotzdem  schnell und vollständig geholfen.

Der Fehler war leicht zu beheben und das Gerät funktioniert wieder einwandfrei.

Zwischendurch  fragte PS-Audio sogar noch nach, ob weitere Hilfe benötigt wird.

Eine solche Firma kann ich guten Gewissens empfehlen. Die Produkte selbst sind ja auch gut und vor allem noch in einem realistischen Preisrahmen.

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Neues zum Thema Plattenansaugung

Ich habe mal wieder Einiges ausprobiert: Kaum hat man eine Sache richtig verbessert, fallen einem ja andere mögliche Schwachstellen ein…

In diesem Fall war es das Thema Plattenteller – Auflage.

Ich probierte erst mal aus, was gerade griffbereit war:

-POM-Teller ohne jegliche Matte

-0,5 mm Carbon-Matte ( Filz – ähnliche Struktur)

-3 mm Kupferplatte

- 5 mm Graphitplatte

- 2,5 mm Vinylplatte

Klangliche Unterschiede waren deutlich zu hören, aber keine Lösung war in dem Aufbau hier wirklich perfekt.

Folgende Grundtendenz war grundsätzlich vorhanden:

Je schlechter der flächige Kontakt zwischen Schallplatte und Matte war (durch einfachen Klopftest festzustellen) desto unpräziser wurde das Klangbild in allen Aspekten. Der äußere Beschwerungsring und das Mittelgewicht halfen natürlich, aber bei verwellten Platten ist nicht überall flächiger Kontakt vorhanden.

Erst an zweiter Stelle machte sich  das Material bemerkbar.

Die Graphitplatte war am tonal hellsten, erbrachte aber auch die größte „Scheindynamik“ – bei manchen Aufnahmen für meinen Geschmack aber zu hell.

Die Kupferplatte war genauso wie die Vinylplatte ein brauchbarer Kompromiss, aber so richtig zufrieden war ich mit keiner Lösung.

So erstand ich zum Probieren eine Audio Technica AT 665BX Disc Stabilizer Matte gebraucht, ausdrücklich als defekt bezeichnet. Diese Matte hat im Gegensatz zur AT 666BX den Vorteil einer weichen „felligen“ Auflage, während die AT 666BX blankes Aluminium hat…ein Stäubchen drauf und es ist fest eingepresst!

Matte

Bei der AT 665BX war die Pumpe kaputt: Gehäuse vorne gebrochen und der Kolbenmechanismus klemmte manchmal. Zum Probieren ging es aber.

Pumpe_alt

Beim Anhören war ich sehr erstaunt: Plötzlich alles viel mehr im Focus, natürlicher, Stimmen und Instrumente klarer definiert und räumlich genauer abgebildet. Realistische, nicht übertriebene Dynamik.

Pumüpe_2

Der Rest war ein wenig Bastelarbeit:  Ich hatte noch eine brauchbare Pumpe rumliegen…Der Saugkopf war ganz einfach gebaut:

Saugkopf

Mit eine Lochsäge zwei 10 mm starke Scheiben ausschneiden. Eine Durchmesser 55mm, eine Durchmesser 30 mm. In die obere Scheibe kommt das Gewinde für den Anschlussnippel, die untere wird plan geschliffen.Pumpe_1

So ist die Platte innerhalb von Sekunden angesaugt. Unterdruck reicht für mehr als 45 Minuten.

Da mein Kompliment an Audio Technica: Die Matte selbst ist bestimmt schon mehr als 20 Jahre alt und funktioniert immer noch. So was nenne ich gutes Material!

Jetzt mit „richtiger“ Ansaugung ist es klanglich natürlich noch besser – tendenziell wie oben beschrien.

Hier ein kleiner Film zur Arbeitsweise:

DSC_7423

 

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Ein neuer Ansatz zum Thema Digitalkabel

Manchmal findet man durch Zufall einen neuen Ansatz! Letztens habe ich mal für einen Hersteller diverse Prototypen von Digital – Kabeln messtechnisch untersucht und auch angehört. Dabei fiel mir auf, dass die Kabel, die messtechnisch nicht optimal waren, in meiner Anlage aber bei normalen CD´s besser klangen.

kabel

Dies brachte mich auf die Idee, mal selbst ein paar Dinge auszuprobieren.

Der Ansatz dabei: Die Frequenz von red book CD Signalen (16 Bit, 44 kHz sampling rate) liegt bei ca. 2 MHz. Da es sich um Rechtecksignale handelt, wird natürlich ein ganzer „Lattenzaun“ von Harmonischen erzeugt. Zusätzlich hat ja jedes Laufwerk auch mindestens einen Quarzoszillator mit Frequenzen zwischen 2MHz und 26MHz, welcher natürlich auch Störprodukte erzeugt.

Also was passiert, wenn man das Signal entsprechend filtert? Dazu musste ein entsprechender Filter aufgebaut werden: Bei 2 MHz sollte er Signale unbeeinträchtigt durchlassen, darüber dämpfen. Hierzu muss einerseits der Frequenzgang entsprechend eingestellt werden, was recht einfach ist. Andererseits muss auch die Anpassung stimmen. Bei einem Networkanalyzer wird dieser Parameter als S 21 bezeichnet.

S21

Anmerkung hierzu: SPDIF Also koaxial geführte Digitalsignale haben eine Impedanz von 75 Ohm. Dies bedeutet: Die Ausgangsimpedanz ist 75 Ohm, und um Reflektionen zu vermeiden muss auch die Eingangsimpedanz des DA-Wandlers 75 Ohm  sein.

Bei einem Networkanalyzer wird dieser Wert als S 11 bezeichnet. Je geringer er ist, desto weniger vom Nutzsignal wird zum Sender zurückreflektiert. Werte unterhalb von – 30 dB sind gut.

s11

Wie man an den Screen – Shots sieht, wurden diese Bedingungen erfüllt.

Was passiert mit dem Signal selbst? Hier die Aufnahmen eines Oszilloskops: Das normgerecht angeschlossene Signal (75 Ohm Ausgangsimpedanz, 75 Ohm Kabel, 75 Ohm Eingangsimpedanz Die lila Trace, hat deutliche Überschwinger. Das gefilterte rosa Signal nicht mehr. Die Anstiegszeit ist mit 15 ns steil genug. Zum Verständnis: Der DA Wandler verarbeitet ja nicht die Wellenform, sondern nur den Wechsel von low auf high, bzw. von high auf low! Eventuell vorhandene Störungen können aber kapazitiv gekoppelt noch am Analogausgang auftauchen.

overshot

Auf dem nächsten Bild sieht man oben (grün) das Spektrum des ungefilterten Signals unten rot das Spektrum des gefilterten Signals. Die Dämpfung der Störungen beträgt ca. 10 dB.

FFt-filtered_unfiltered

Wie hört sich das Ganze an? Was mir gleich aufgefallen ist: Der Hochtonbereich ist viel angenehmer, Becken, Frauenstimmen und Klavier klingen deutlich natürlicher. Im Verhältnis zu einem Normgerechten Kabel auch keine Einbußen bei Dynamik oder Bassbereich.

Das was mich bei digitaler Wiedergabe oft stört – dieses etwas Raue unnatürliche ist im hohen Maße weniger geworden.

 

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Klasse Service vom ADAC

Gerade in einer Zeit, wo nach meinem Empfinden der Service von Firmen oder Institutionen immer schlechter wird, möchte ich mal ein positives Beispiel hervorheben:

Ich war mit meinem Oldtimer (Jaguar) auf dem Rückweg von  Berlin. Auf der Stadtautobahn fing die Kontrollleuchte für zu niedrigen Kühlwasserstand an zu leuchten und gleichzeitig stieg die Motortemperatur etwas an. Also bei niedriger Drehzahl im 5ten Gang zum nächsten Parkplatz gerollt. Dort sah ich dann die Bescherung: Kühlwasserschlauch gerissen.

Also rief ich beim ADAC an: Keine Warteschleife, keine „Blechente“ – nein sofort jemand kompetentes am Telephon! Nach Klärung der Sachlage sagte man mir zu ein Pannenhilfsfahrzeug zu schicken. Dieses war innerhalb von 15 Minuten da. Der Mechaniker sehr hilfsbereit und freundlich. Er holte dann blitzschnell den defekten Schlauch raus. Leider hatte er keinen passenden Schlauch dabei. Das konnte man auch nicht erwarten – das bei mir verbaute Teil hatte zwei unterschiedliche Öffnungsdurchmesser und war noch ein Formschlauch, also in spezieller Form gebogen.

Der Mechaniker vom ADAC veranlasste dann, dass ein Abschleppfahrzeug kam. Zwischendurch immer wieder telephonischen Kontakt mit der Leitstelle. Die haben mir in der Nähe vom Abschleppdienst ein Hotel besorgt. Weil nur ein 4-Sterne Hotel frei war, musste ich hier etwas zuzahlen, was aber völlig in Ordnung ist. Nach weiteren 15 Minuten war der Abschleppwagen da und zog meinen Jaguar auf die Pritsche.

Bei dem Abschleppdienst abladen und den Schlauch inspizieren. Man sagte  mir ich sollte am nächsten Vormittag wieder vorbeikommen, man würde versuchen, den Schlauch zu bekommen. Auch hier alle sehr nett und freundlich! Der Fahrer vom Abschleppwagen fuhr mich noch zum Hotel.

Am nächsten Vormittag stellte sich heraus, dass der Kühlwasserschlauch nicht kurzfristig zu beschaffen war. Also bekam ich einen Leihwagen, direkt vor Ort vorrätig(!), konnte meine Ausrüstung umladen und nach  Hause fahren.

Eine Woche später wurde mir der Jaguar mit einem Sammeltransport vor die Haustür gestellt – ohne den geringsten Kratzer!

Den Schlauch hatte ich inzwischen wieder besorgt – war schnell montiert.

Außer der Zuzahlung zum Hotel keine Kosten für mich ! Eben auch ein völlig reibungsloser, kompetenter und freundlicher Ablauf.

Danke ADAC!

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Neuer Netzfilter

Basierend auf unserem 3-phasigen Netzfilter haben wir einen neuen Netzfilter für industrielle Einsätze entwickelt:

Dieser Filter arbeitet bereits ab 3 kHz und hat bei 16 kHz schon eine Dämpfung von ca. 40 dB. Dadurch werden Störungen z.B. von Schaltnetzteilen, Frequenzumrichtern und Invertern sehr wirkungsvoll unterdrückt!

Filter_zu

Spezifikationen:

-          Dreiphasiger Netzfilter zur Unterdrückung niederfrequenter Störungen

-          Gefiltert L1, L2, L3

-          Frequenzbereich 3 kHz – 30 MHz

-          Dämpfung bei 16 kHz : 37,7 dB

-          Durchgangswiderstand < 12,8 mOhm

-          Dauerbelastbarkeit, L1, l2, l3, N 130A RMS

-          Gesamtleistung 88 kVA

-          Isolationswiderstand (DC) > 10 MOhm

-          Spannungsfestigkeit 450 V AC/50 Hz

-          Ein und Ausgang: Standbolzen M 12

-          Innenverkabelung : Litze feindrähtig, 35mm²

-          Gewicht: ca. 100 kg

-          Abmessungen: Breite 600 mm, ohne Anschlüsse, Höhe 1152,5 mm, Tiefe:347,5 mm.

fILTER_hINTEN

Dieser Filter ist so ausgelegt, dass die Einspeisung an der Rückseite erfolgt (PG-Verschraubung 80mm) und der Ausgang auf der rechten Seite oben angebracht ist.

Filter_FER-offen

Hier sieht man den Innenaufbau. Gefiltert werden die 3 Phasen, L1,L2 und L3.

Für Audio-Anwendungen muss der Filter etwas anders aufgebaut werden:

Als einphasiger Filter entfallen die Spulen und Bauteile in einem Abteil. Dort wird dann die Hochfrequenz-Filterung eingebaut. Dafür werden N und L1 gefiltert.

Bei dreiphasigen Filtern kommt noch eine Kammer hinzu, um auch N zu filtern. Die Hochfrequenzfilterung erfolgt dann in dem oberen Abteil. Dadurch wird der Filter 800 mm breit.

Zusätzlich werden serienmäßig Überspannungsschutz, Filter für PE und FI-Schalter eingebaut.

Lackierung in allen gängigen RAL oder Fahrzeuglacken.

Die Spulen sind Sonderanfertigungen und haben ziemlich lange Lieferzeiten!

Die Filter werden kundenspezifisch aufgebaut, womit auch Sonderwünsche jederzeit umgesetzt werden können! Größere Leistungen, bis 1000 kVA sind jederzeit realisierbar.

Anlieferung auf Palette, frei Bordsteinkante.

 

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Ein etwas größerer Umbau

3tb_1000

Wie ich ja schon in meinem Bericht vom ETF 2017 in Kopenhagen geschrieben hatte, habe ich ja die wunderschönen Verstärker von Reinout eingetauscht.

Amp2

Eine Beschreibung der Verstärker von Reinout findet sich hier:

http://blog.silvercore.de/rohrenverstarker/reinouts-833a-tb31000-amp/

 

Nachdem die Verstärker dann hier waren, ging das Grübeln los, wie man sie am besten aufstellt. Im Audio-Raum selbst war einfach nicht genug Platz für eine sinnvolle Unterbringung. Nach einer ausführlichen Besprechung mit meinem Metallbauer und Freund Andreas kamen wir dann zu einem Lösungsansatz: Die ganzen Endstufen in den Nebenraum auslagern und ein neues, darauf ausgelegtes Rack bauen. Dies hätte auch den Vorteil, dass man keine Mikrophonie-Probleme mehr hätte.

Gut – ganz einfach würde das nicht werden… Was war überhaupt an Umbauten nötig?

-          Etwa 1m² Platz im Nebenraum, meinem Reparatur-Labor schaffen. Dies war durch Umstellen und Umkonfigurieren von Racks mit Messtechnik möglich.

-          Das Rack selbst bauen

-          Neue Lautsprecherkabel für die Bässe bauen, die bisherigen waren ja zu kurz.

-          Neue Lautsprecherkabel für den Mittel-Hochtonteil erstellen – da kam für mich nur AudiaZ in Frage. (www.audiaz.de)

-          Das Netzkabel (5 x 10mm² geschirmt) für meine 845er Endstufen verlängern und Verteiler umsetzen.

-          Das Netzkabel für die neuen Endstufen (3 x 10mm², geschirmt) verlegen und Verteiler umsetzen.

-          Sequencer zum automatischen Hochfahren der neuen Endstufen bauen

-          NF Kabel (sehr gut geschirmt, ca. 50mm Durchmesser, recht steif, zu dem neuen Rack verlegen.

-          Aktive Frequenzweiche für den Baßbereich ins Rack einbauen und passende NF Kabel bauen

-          Das System in allen Parametern abstimmen.

So Im Dezember fing ich an: Erst mal Platz schaffen…Ok, etwas anstrengend – die Messtechnik-Racks wiegen so im Schnitt ne halbe Tonne…

Space

Dann wurde das Rack selbst aufgebaut – aus mit Sand gefüllten Rexroth-Profilen. Das ging recht zügig voran.

Rahmen

Als nächstes wurde die Seilwinde eingebaut. Einzelne Module von Reinouts Verstärker wiegen über 100kg, das geht nur mit entsprechender Motorkraft.

Winde

Das Rack ist so aufgebaut, dass man für jedes Modul Schwerlastauszüge hat. Da lassen sich Module sehr einfach herausnehmen und bearbeiten. Die Träger, auf denen die Module stehen, sind natürlich auch bedämpft. Diese Möglichkeit, schnell Module zur Bearbeitung zu entnehmen, hat sich sehr bewährt.

Winch1

Winch2

Bei einem so komplexen Umbau braucht man nicht zu erwarten, dass alles auf Anhieb funktioniert. Bei Reinout liefen die Verstärker ja unter ganz anderen Bedingungen und ich musste einiges anpassen:

-          In den Niederlanden ist die Netzspannung 240 V AC – hier ist sie 230 V AC mit Schwankungen, wohl aufgrund der regenerativen Energien. Die Heizspannung für die TB3/1000 war einfach zu niedrig. So baute ich dafür eine neue geregelte Stromversorgung auf.

-          Für mein System war der gain der Endstufen zu gering. So baute ich einen Reinsilberübertrager von Silvercore (www.silvercore.de) mit 600Ohm primär 5 k Ohm sekundär ein. Problem gelöst.

-          Für die 300B war eine alte Bajonett-Fassung eingebaut. Die schönen Elrog 300B (http://vinylsavor.blogspot.de)konnte man so nur mit einem Zwischenadapter betreiben. Dort baute ich eine Yamamoto Fassung ein, die auf einem stabilen, an Gummidämpfern aufgehängten Aluplättchen befestigt wurde.

300b_b

-          Reinouts Lautsprecher haben nicht so extremen Wirkungsgrad wie meine. So musste ich einiges tun, um elektrisches und mechanisches Brummen zu verringern. Die Verbindungskabel von den Netzteilen zu den Verstärkern übertrugen Schwingungen der Trafos. Nach ordentlicher Bedämpfung nicht mehr.

Interconnect

Die Siebkapazität der Anodenspannung musste ich um 50µF vergrößern. Erst hatte ich nur 8 kV Kondensatoren vorrätig – da bewährte sich die Seilwinde. Inzwischen sind aber handlichere 2 kV Typen verbaut.

Capacitor_lifting

Add on capacitor

-          Ich habe bei mir ein recht kompliziertes Erdungssystem: Audio ist alles Dual Mono aufgebaut, mit galvanisch getrennten Massen. Diese werden an einem Punkt, direkt am Tonabnehmer zusammen geführt und sind mit einer separaten Außen Erde verbunden. Alle Gehäuse liegen auf dem normalen, stark gefilterten Schutzleiter. Durch die mechanisch recht ausgedehnte Schaltung ist es aber notwendig dass die Verstärkergehäuse von Reinouts Verstärkern auf Audio Ground liegen – sonst brummt es leicht. Das war viel an Zeit und Probieren, bis ich eine vernünftige Lösung hatte!

-          Was mich immer wieder gefreut hat, ist der sehr servicefreundliche Aufbau der Verstärker – wirklich klasse gemacht!!!

Rack_fertig

Hier sieht man jetzt unten meine 845er Monoblöcke für den Mittel-/Hochton-Teil. Darüber die aktivve Frequenzweiche für den Baßbereich (Der Träger für diese ist mit nur 2 Schrauben befestigt, so kann man sie schnell abbauen, wenn man an das Netzteil dahinter ran muss).

Das Rack benötigt einen Platz von 1,18m Breite, 1,22m Tiefe, 2,60m Höhe. Gesamtgewicht: Über 600kg…

 

Rein von der Wiedergabequalität hat sich der ganze Aufwand wirklich voll und ganz gelohnt!

Betrieb

Ich habe mir ja jede Veränderung einzeln angehört.

Allein die knapp 1m³ Endstufen zwischen den Lautsprechern zu entfernen war schon ein Riesensprung nach vorne – sehr viel reflektierende Oberflächen die nicht mehr stören.

Mini Monitore_k

So sah es vorher aus!

Gesamtansicht_offen.jpg

Wenn ich Musik höre ist der Rollladen (Alu) vom Fenster geschlossen – das bringt ca. 3 dB Hf-Dämpfung mehr, die man hört. Die Leinwand aus dem Heimkinobedarf dient dazu die Reflektionen des Fensters zu bedämpfen.

Gesamtansicht_normal

Jetzt ist fertig ganze Aufbau fertig und abgestimmt – Ich bin sehr zufrieden.

 

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Elrog 300B neue Version

Wie ich ja schon berichtet hatte, habe ich ja die schönen Verstärker von Reinout beim ETF eingetauscht.

Diese waren schon mit Elrog 300B als Treiber bestückt, allerdings eine ältere Version. Klanglich haben mich die Verstärker von Anfang an völlig überzeugt. In meinem System werden sie für den Baßbereich eingesetzt. Dies war eine etwas größere Umbauaktion – Bericht folgt demnächst.

300b_b

Im Laufe der Tests stellte sich heraus, dass eine der 300B´s nicht mehr genug Emission erbrachte. Also tauschte ich mal versuchsweise gegen 300B´s aus chinesischer Fertigung. Ok, der Ruhestrom stimmte, aber was rauskam, war schon enttäuschend! Meine Wolf von Langa Field-Coil-Bässe klangen plötzlich wie billigste Car-hifi Subwoofer – aufgebläht, langsam, unkontrolliert und gar nicht mehr präzise…Da tauschte ich ganz schnell zu den etwas verbrauchten Elrog 300B zurück!

Ich bestellte dann bei Thomas Mayer http://vinylsavor.blogspot.de/ ein Pärchen 300B´s aus akuteller Fertigung. Optisch sah ich einige Änderungen in der Kontaktierung – jetzt deutlich stabiler und präziser, sonst konnte ich keine großen Unterschiede sehen.

300b_a

Ein erstes Probehören verblüffte mich dann doch: Einen positiven Unterschied hatte ich ja erwartet – aber keinen so großen! Ein sehr deutlicher Zuwachs an Präzision und Druck stach als erstes heraus. Genauso wurde alles stimmiger, harmonischer, geschmeidiger. Das was die Stärke von Reinouts Verstärkern ist – diese völlig unangestrengte und nicht limitierte wieder geben von Musik wurde noch mal deutlich gesteigert.

300b_c

Der “Sprung” war fast so groß, wie von den chinesischen 300B´s zu den alten Elrog.

Ich weiß ja daß viel in der Fertigung optimiert wurde – man hört es ganz deutlich!

Gratuliere! Und weiter so!

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Caeles Laufwerk bei uns erhältlich

 

 

Caeles

(Beispielphoto – hier mit Rack)

Wir bieten jetzt auch das Caeles Laufwerk im Direktvertrieb an.

Das Laufwerk verfügt über die bekannten technischen Eigenschaften wie: Luftgelagerter Teller, auf Pneumatik-Dämpfern gelagertes Subchassis, Optimierung auf Resonanz- und Schwingungsunterdrückung, Definierte Pfade zur Energieführung.

Das Angebot richtet sich an Kunden, die zuerst auf die Wiedergabeeigenschaften Wert legen. Um einen attraktiven Preis zu erzielen, werden die Oberflächen nicht speziell behandelt und die Einstellung des Subchassis erfolgt manuell.

Die im Laufe der Zeit noch gefundenen Verbesserungsmöglichkeiten werden umgesetzt: Hierzu gehören wesentlich bessere pneumatische Dämpfer, ein weiter optimierter Teller und eine überarbeitete Tonarmbasis.

Caeles_mock-up

Hier ein Versuchsaufbau in unserer Fertigung. Dieses Laufwerk ist für den Einsatz mit dem dazugehörigen Rack optimiert und hat damit einen niedrigeren Schwerpunkt des Subchassis.

Das Laufwerk wird individuell für den einzelnen Kunden gefertigt. Somit können auch Sonderwünsche erfüllt werden.

Basispreis € 29.500.-

Hier findet man einen Bericht zum ursprünglichen Caeles-Laufwerk von der High End 2015:

https://www.analogplanet.com/content/physical-emotions-turntable

We are offering the Caeles turntable now in direct sales.

The turntable incorporates the well-known features like air bearing for platter, sub chassis with pneumatic dampers, optimised for low vibrations/resonances, defined paths for energies.

This offer aims at customers, who are mostly interested in sonic performance. To realize an attractive price, we omit special treating of surfaces and adjustment of the sub chassis is manually.

During the time, we found some means of improvements, which are included in the new turntables: Better pneumatic dampers, improved plater and tone arm base.

The turntable is manufactured individually for customers, so it can be taken account of special wishes and requirements.

Basic price € 29.500.-

 

 

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ETF 2017 European Triode Festival Kopenhagen

Dieses Jahr fand zum dritten und damit erst mal letztem Mal das European Triode Festival im Norden von Kopenhagen statt. Nächstes Jahr wird es dann in der Normandie/Frankreich stattfinden.

Zuerst mein Dank an die Veranstalter! Alles Klasse organisiert und völlig reibungsloser Ablauf. Ich glaube ich habe nur entfernt eine Idee, wieviel Arbeit dahinter steckt!

3tb_1000

Diesmal hat es mir beim ETF ganz besonders gut gefallen!

Wir hatten viele inspirierende Gespräche und Austausch von Ideen. Dafür hatte ich, was meinen üblichen kleinen Messplatz anging, weniger zu tun.

messplatz

So ein richtiges Highlight waren die Verstärker von Reinout:

AMP1 Amp2 Amp3

Als Eingangsröhre wahlweise 6SN7 oder 6 N7, Als Treiber die schöne 300B von Elrog und als Ausgangsröhre die 3TB/1000. Klanglich eine ganz seltene Kombination zwischen Kraft/Kontrolle und natürlicher Musikalität. Vom getriebenen Aufwand höchst beachtlich!

Die Verstärker haben jetzt bei mir ein neues Zuhause gefunden. Reinout und Xander übernahmen sogar die Anlieferung!

Kommentar von Xander nach dem Ausladen: The travel home was notifically different with the amp staying at your place. The accelleration of the van was significantly better, but on the other hand there was seriously more effect of the wind.

Reinout hat ja schon ein neues Projekt: Dort sollen über wundervolle Adapter verschiedene Endröhren betrieben werden. Erste Photos hab ich schon gesehen – sehr vielversprechend!

Adapter Adapter1 (1)

Wie üblich stand in einem Raum das wirklich große System:

Grosses_System

Diesmal etwas anders bestückt als letztes Jahr…

Hier das Frontend und ein Teil der Verstärker:

Frontend_gr_AAmps_grA

Ok, das Photo hat wohl jeder, aber bei Dunkelheit sieht es einfach toll aus!

Röhren

Eine andere Anlage, die mir eigentlich jedes Mal richtig gut gefällt, mit Komponenten von Frank Blöhbaum:

Blöhbaum

Da kommt einfach richtig stimmig Musik raus!

An diesem System haben wir auch mal den Prototypen von meinem DA-Wandler, welchen ich für Refent Audio http://www.refentaudio.de/ entwickelt habe, angehört:

wandler

War mit dem Ergebnis recht zufrieden. Eine genauere Beschreibung des Wandlers findet man hier: http://www.gecom-technologies.com/blog/?p=350

Eine weitere hochinteressante und beeindruckende Anlage war diese:

Norweger

Besonders zu erwähnen ist ein ganz neuer Mitteltöner von Celestion, der sich durch eine plane, geriffelte Membran auszeichnet. Der Treiber ist ein Druckkammertreiber!

Celestion

Zu dieser Anlage gehörten auch beeindruckende Baßhörner!

Basshorn

Schöne alte Elektrostaten gab es auch:

Quad_ESL

Andrejs war im Keller etwas separat untergebracht, hatte aber eine schöne Musikauswahl!

Anrejs

Am Freitag Abend gab es wie schon Tradition ein Konzert: Diesmal spielten: Mojo Hands.

Musikalisch hat es mir gut gefallen!

band Band1 Band2 Band3

Frank Schröder hat das ganze sogar aufgenommen!

Mikro

Natürlich gab es Unmengen von Prototypen, Konzepten und Sonderaufbauten zu bewundern. Exemplarisch, hier mal ein paar Beispiele:Linestage_SilvercoreBasshornHorn1Freqw_Horn1TechDas

Am Samstag Abend dann, wie üblich die Auktion!

Auch da hatte ich richtig Glück: Konnte ein Master Dub von Supertamp, Breakfast in America ersteigern!

auktion

Hier eine GM 100 in der Versteigerung..

Noch mehr Berichte und Photos finden sich hier:

http://vinylsavor.blogspot.de/

https://www.flickr.com/photos/_hb/sets/72157676676040945/page1

Und noch besonders schöne Photos vom letzten Jahr:

https://www.flickr.com/photos/_hb/sets/72157662606107218/with/26626808079/

Ich freue mich schon auf nächsts Jahr!

Dann hoffentlich etwas wärmer!

 

 

 

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Test von unserem Netzfilter Micro MK2

Unser Netzfilter wurde von der Zeitschrift Fidelity getestet!

Es ist zu bemerken, dass die Filter einzeln im Kundenauftrag gefertigt werden. So sind natürlich jederzeit Wünsche bezüglich des Gehäuses und der Anzahl der Steckdosen umsetzbar!

Ansonsten gibt es nichts hinzuzufügen – ich kann mich nur für den schönen und zutreffenden Artikel bedanken!

Hier gehts zum Artikel:

Artikel

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