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Optimierung von Hörräumen und High End Audio Anlagen

 
Optimierung von Hörräumen:
Hier können wir in erster Linie Beratung anbieten und natürlich auch die nötigen Materialien beschaffen.
Durch die Optimierung eines Hörraumes kann man sehr gute Ergebnisse erzielen, wenn gewisse Grundvoraussetzungen gegeben sind.
Als Beispiel möchte ich viele Vorführungen auf der jährlichen Messe High End in München anführen: Da werden häufig extrem wertige und auch teure Anlagen vorgeführt, allerdings häufig mit nicht gerade guten klanglichen Ergebnissen. Dies liegt zum großen Teil an den vorhandenen Räumlichkeiten: Rechts und links Leichtbauwände, vorne und hinten Glasfronten und dazu noch abgehängte Decken mit diversen Installationen, wie Klimaanlagen. Dazu kommen noch durch die vielen Computer und Handys verursachte starke Hf-Einstrahlungen. Da kann man oft mit noch so viel Mühe keine guten Ergebnisse erzielen. In Hotelmessen, wo es Räume mit festen Wänden und stabilen Decken sowie weniger Glasflächen gibt, sind die Ergebnisse oft viel besser.
Was kann man generell an Hörräumen optimieren, wenn die grundsätzlichen Voraussetzungen zumindest brauchbar sind?
  • Verhindern, daß Teile oder Flächen schwingen. Hier kann es sich um die dünnen Rückwände von Regalen, Fenster,  einzelne Gegenstände wie z.B. ein Telephon oder auch um Lampen handeln. Diese schwingenden Komponenten muss man mechanisch beruhigen oder ganz entfernen. Bei dem Sonderfall von schwingenden Fenstern haben wir gute Ergebnisse mit Klangschalen erzielt. Diese werden von ihrer Grundfrequenz auf die Frequenz der Fensterfläche abgestimmt. Solange sie nicht selbst anfangen zu schwingen, absorbieren sie in diesem Bereich. Bei den Klangschalen sind keine esoterischen teuren Produkte notwendig - man kann ganz normale Klangschalen z.B. von Nepal Importe verwenden.
  • Verhindern von Reflektionen. Hier ist zwischen zwei Fällen zu unterscheiden: Die Seitenwände sollten keine glatte, harte Fläche sein, sondern etwas bedämpft und diffus reflektieren. In unserem Hörraum haben wir das mit nicht völlig gefüllten Plattenregalen gelöst. Diese Regale haben ganz bewußt keine Rückwand, die mitschwingen könnte. Es gibt natürlich auch Diffusoren, die die selbe Funktion erfüllen.
  • Der zweite Fall der Reflektion ist die Rückwand: Diese sollte möglichst stark bedämpft sein. Die Wahl der einzelnen Maßnahmen hängt natürlich sehr vom Raum und dem persönlichen Geschmack ab.
  • Richtige Aufstellung von Lautsprechern und Komponenten. Faustregel ist, dass Lautsprecher frei stehen und schwingungsempfindliche Geräte wie Plattenspieler oder CD-Laufwerke nicht in Raumecken plaziert sein sollten.
  • Einfluss auf das Wohlbefinden des Zuhörers selbst. Das fängt mit so einfachen Dingen wie einer bequemen Sitzgelegenheit und angenehmer Beleuchtung an. Man kann aber auch zu manchen mehr esoterischen Maßnahmen greifen, wenn man darauf anspricht.

 
Beispiele von Raumtuning:
Plattenregal als Diffusor an der Seitenwand

 
 Klangschale. Diese hat ca € 75.- gekostet. Wir können Klangschalen vermessen oder einfach selber ausprobieren
 Die sogenannten "sugar cubes".  Kleine Holzwürfel, mit je drei Bohrungen, die man nach einem Muster auf Flächen anbringt. Eine gute Beschreibung hierzu findet man bei: www.6moons.com.
Auf dem Bild sieht man den einfachen Holzwürfel, angeklebt mit doppelseitigem Klebeband. Diese Würfel kann man einfach selbst herstellen.
 Hier noch ein Tuning-Produkt, welches eindeutig aus dem Esoterik-Bereich stammt. Ursprünglich wurden wir vom Hersteller beauftragt, das Modul messtechnisch zu untersuchen und zu dokumentieren. Im Rahmen unserer Messunsicherheiten wurde keine akustische oder elektromagnetische Auswirkung festgestellt. Trotzdem verbessert es aber die subjektiv wahrgenommene Widergabequalität positiv. Dies haben wir in mehreren Blind-Tests nachgewiesen. Unsere Vermutung ist, dass das Modul in, physikalisch nicht nachweisbarer Art, auf den Hörer einwirkt. Für nähere Informationen empfehlen wir den Hersteller Ad Fontes: www.adfontes.de

Es ist bestimmt verwunderlich, dass ein Betrieb, der sonst rein wissenschaftlich/physikalisch Probleme löst, auf solch ein Produkt hinweist.
Da dieses AdFontes Hifi Modul nun aber eindeutig wahrnehmbare Verbesserungen erbrachte, sehen wir das als ein Beispiel für die Grenzen und Unzulänglichkeiten unserer derzeitigen Messtechnik.
 
   
 Optimieren von High-End-Anlagen  
 Hier gilt es Verbesserungen, z.B. durch Modifikationen, Aufstellung, sinnvolles Zubehör und Netzaufbereitung zu erzielen.
Gerade, was Modiifikationen betrifft, kommt es sehr auf das einzelne Gerät an, was man sinnvoller Weise tun sollte. Wir beraten Sie diesbezüglich gerne.
Viele unserer Produkte führen auch in den meisten Fällen zu einer Verbesserung.
Bitte sprechen Sie uns auf Ihre konkreten Wünsche direkt an.